Stromausfall (Blackout)

Stell dir vor, der Strom ist weg. Nicht nur für 10 Minuten, sondern für 2 Tage. Der Kühlschrank taut ab, das Handy ist leer, das Internet ist weg, und die Heizung springt nicht an.

Ein Szenario, das laut Experten immer wahrscheinlicher wird (Stichwort: Energiewende, Netzstabilität, Sabotage). Die gute Nachricht: Du musst nicht im Dunkeln sitzen. Mit der modernen Technik von heute (sogenannte „Powerstations“) kannst du deinen Alltag fast normal weiterleben – ganz ohne lauten, stinkenden Diesel-Generator.

In diesem Guide zeige ich dir, welche Größe du wirklich brauchst.

Was ist eine Powerstation eigentlich?

Früher gab es laute Notstromaggregate, die Benzin brauchten. Heute gibt es Powerstations. Das sind im Grunde riesige Powerbanks mit 230V-Steckdosen.

  • Du kannst sie an der Steckdose, im Auto oder sogar per Solarpanel aufladen.
  • Sie sind lautlos und abgasfrei (du kannst sie also im Wohnzimmer nutzen!).
  • Sie versorgen alles: Vom Handy über den Laptop bis hin zur Kaffeemaschine oder dem Fernseher.

Die entscheidende Frage: Wie viel Watt brauche ich?

Der häufigste Fehler: Leute kaufen eine zu kleine Batterie und wundern sich, dass der Föhn nicht geht. Oder sie kaufen eine viel zu teure Anlage, obwohl sie nur das Handy laden wollen.

Um das perfekte Modell zu finden, musst du deinen Tagesbedarf kennen.

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Die 3 Klassen der Notstrom-Versorgung

Wir teilen die Geräte in drei Kategorien ein. Wo findest du dich wieder?

1. Das „Digitale Überleben“ (Einsteiger)

Du willst erreichbar bleiben. Licht, Handy laden, Radio hören. Vielleicht mal den Laptop anschließen. Kochen oder Heizen ist dir egal.

  • Empfehlung: Eine kleine Station mit ca. 250 – 500 Wh.
  • Kosten: ca. 200 – 400 €.
  • Top-Modell: Jackery Explorer 240 oder EcoFlow River 2.
  • Vorteil: Sehr leicht, tragbar wie eine Handtasche.

2. Der „Home-Office & Komfort“ Retter (Mittelklasse)

Du willst weiterarbeiten (WLAN-Router + Laptop), abends Licht haben und vielleicht den TV laufen lassen. Auch der Kühlschrank soll zwischendurch mal nachgekühlt werden.

  • Empfehlung: Eine Station mit ca. 700 – 1000 Wh.
  • Kosten: ca. 600 – 900 €.
  • Top-Modell: EcoFlow River 2 Pro oder Jackery Explorer 1000.
  • Vorteil: Der perfekte Allrounder. Lädt extrem schnell auf (in unter 1 Stunde).

3. Die „Vollkasko-Versicherung“ (Profi)

Du willst Kaffee kochen (1000 Watt!), eine Kochplatte betreiben oder sogar kurzzeitig den Föhn nutzen.

  • Empfehlung: Eine Station ab 1500 Wh aufwärts.
  • Kosten: ab 1.200 €.
  • Top-Modell: EcoFlow DELTA 2 oder Bluetti AC200.
  • Vorteil: Echte Unabhängigkeit. Mit Solarpanels auf dem Balkon wirst du zum Selbstversorger.

Solar: Macht das Sinn?

Ein klares Ja. Eine Powerstation ohne Solarpanel ist nur ein großer Akku. Wenn er leer ist, ist er leer. Mit einem faltbaren Solarpanel kannst du die Station tagsüber wieder aufladen. Damit verlängerst du deine Autarkie theoretisch auf „unendlich“ (solange die Sonne scheint).

  • Tipp: Viele Hersteller bieten „Sets“ an (Generator + Panel). Das ist oft 10-20% günstiger als der Einzelkauf.

Fazit

Ein Stromausfall verliert seinen Schrecken, wenn man weiß: „Ich stecke einfach den Stecker um.“ Es ist eine Investition in deine Nerven.

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